TECTA

Designerportraits

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Noch nie war Tradition so wertvoll wie heute. Das Unternehmen Tecta steht als Synonym für das Bauhaus – aber neu gedacht.

An den geschwungenen Ufern der Weser liegt Lauenförde. Seit über 40 Jahren geht in dem rund 3000 Einwohner großen Ort die Avantgarde der Gestaltung ein und aus: Ob das britische Architektenpaar Smithson, der Architekt von Mies van der Rohe, Sergius Ruegenberg, Jean Prouvé, der Gestalter Stefan Wewerka oder Ati Gropius, die Tochter des Bauhaus-Gründers.

Tecta also widmet sich der Moderne, sammelnd, aber vor allem produzierend, verbreitend. Da aber Moderne nicht Stil, sondern Umfassenderes meint, beschränkt sich die Firma nicht auf kunstgeschichtlich sanktioniertes, sondern entdeckte, ganz im Sinne des Techne, den großen französischen Konstrukteur Jean Prouvé, suchte Möbel und Bauteile zusammen, reedierte Möbel und entwickelte gemeinsam mit Prouvé neue Lösungen, publizierte das Erreichte und musste schließlich die Rechte an einen Wettbewerber abgeben, auch das nicht untypisch für vieles in der Gestaltungsgeschichte des 20. Jahrhunderts.